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Frühlingsdekoration

Frühlingsdekoration

von Tina Keil

Nach dem langen, harten und verschneiten Winter ist es eine Wohltat zu erkennen, dass der Frühling herannaht. Die Bäume und Blumen erwachen langsam aus ihrem Winterschlaf, und es wird Zeit, in der eigenen Wohnung etwas Frühlingsstimmung aufkommen zu lassen. Zu den Farben des Frühlings gehören dezente Pastelltöne – Sonnengelb, ein frisches Grün und zartes Rosa. Zur Innenraumdekoration sollten die Töne aber nicht miteinander kombiniert, sondern mit einem dezenten Beige oder Weiß vermischt werden. Eine schöne Kombination für den Esstisch ist zum Beispiel eine grüne Glasschale mit einer hellgelben Kerze, umrandet von weißen Steinchen und weißen Blüten oder aber ein durchsichtiges Wasserglas mit einer weißen Schwimmkerze, umgeben von grünen Blättern. Für den gedeckten Ostertisch eignet sich dagegen ein Osterkranz mit frischen Primeln in Beerenfarben, einigen Zweigen Weide und Hyazinthen, die eine gelbe Kerze umgeben.

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Blumen dürfen natürlich auf keinen Fall fehlen, sorgen diese doch für den Hauch Frühling in Ihrem Haus. Als Besitzer eines Gartens sollten Blumen kein Problem darstellen. Meist wachsen Krokusse, Narzissen und Maiglöckchen ohne Weiteres im heimischen Paradies. Damit lässt sich zu Hause eine kostengünstige Oster- und Tischdekoration herstellen.

Farben spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Sie wirken auf Körper, Seele und Geist; dabei stimuliert und entspannt Gelb den Körper, Grün dagegen wirkt eher beruhigend und erhöht den Grad der Kreativität. Auch bestimmte Tiere können echte Frühlingsgefühle auslösen. Wer würde denn nicht bei einem kleinen Hasen ins Schwärmen geraten, einem flatternden Schmetterling oder einem kleinen Marienkäfer? Wenn man das ganze wissenschaftlich betrachtet, bewegt man sich im Bereich der Hormone. Das Schlafhormon Melatonin spielt eine entscheidende Rolle, die Konzentration des Hormons bestimmt, wie wir uns fühlen – im Winter wird die Konzentration durch den Körper entsprechend hochgeschraubt und wir fühlen uns schlapp und müde. Senkt der Körper den Melatonin-Spiegel aber wieder, fühlen wir uns fit und unsere Laune ist euphorisch, wir sind ungebrochen fröhlich.

Auch durch Basteln lassen sich einige frühlingshafte Schmuckstücke herstellen. Der Griff zu Papier, Schere und Klebestift, verbunden mit etwas Kreativität, macht nicht nur den Erwachsenen Freude. Kinder basteln gerne, sind während dieser Zeit sinnvoll beschäftigt und erschaffen kleine Kunstwerke aus Moosgummi, Knete, Speckstein und Farben. Wenn Sie die gebastelten Dekoelemente dann noch offen in der Wohnung verteilen, sind Ihre Kinder mit Sicherheit mächtig stolz auf ihre Werke. Bastelanleitungen gibt es im Übrigen en masse im Internet, und der Fantasie sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt.

Im Frühling bietet es sich an, viele bunte Käfer, Blumen und Schmetterlinge zu basteln. Schmetterlinge sind leicht aus Tonpapier auszuschneiden, das Innere kann dann mit Strohseide verklebt werden. An den Fenstern sind diese lichtdurchlässigen Falter ein echter Hingucker. Zwischen den Schmetterlingen kann man dann aus grünem und rotem Transparentpapier eine „Tulpenwiese“ anlegen. So entsteht eine belebte Frühlingswiese an den hauseigenen Fenstern.

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Und nach dem Basteln geht es raus an die frische Frühlingsluft, wo auch die Tiere den Frühling natürlich in vollen Zügen genießen. Die ersten Sonnenstrahlen lassen sie aus ihrer Winterstarre erwachen. Sie strecken ihr Gesicht der Sonne entgegen und nehmen ein genüssliches Sonnenbad. Und noch etwas ganz Besonderes gibt es im Frühling in der Tierwelt: den Nachwuchs. Das Storchenpaar nistet auf dem Schornstein und die Vögel zwitschern – eben der Beginn eines perfekten Frühlings 2011!